SamenSonntag
Saatgut tauschen, Wissen teilen, Perspektiven bauen undsich zusammen tun.
Programm Samstag, 3. Februar 2018
Dokumentarfilm: "Code of Survival. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik"
von Bertam Verhaag (2017) , 95 min, deutsch
Programm Samstag, 3. Februar 2018
21:00 Uhr im Neuen Kino, Klybeckstrasse 247 in Basel
Dokumentarfilm: "Code of Survival. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik"
von Bertam Verhaag (2017) , 95 min, deutsch
Programm Sonntag, 4. Februar 2018
Hast du Saatgut zum Infomaterial? Möchtest du dein/euer Projekt in der Vorstellungsrunde vorstellen? Spontan Entschlossene und Menschen ohne Saatgut sind herzlich willkommen!
Hast du kein Saatgut und möchtest solidarisch sein, so freuen wir uns über einen Kuchen oder etwas fürs Dessert/Z’vieri.
Hast du kein Saatgut und möchtest solidarisch sein, so freuen wir uns über einen Kuchen oder etwas fürs Dessert/Z’vieri.
11:00 bis 14:00 Uhr: Saatguttauschbörse
- Saatgut tauschen- Empfangs- und Vernetzungstisch
- diverse Infotische mit Büchern, Broschüren etc.
- Samentüten basteln
11:30 Workshop Saatgutgewinnung bei Mais und Salat
Voraussetzungen, Sortenwahl, praktisches Vorgehen
Bitte selbst Suppenteller und Löffel mitbringen!
Voraussetzungen, Sortenwahl, praktisches Vorgehen
12:00 - 13:30 Küfa - Küche für alle
Küche für alle, MittagessenSpende für Saatgutstrukturen in Syrien.Bitte selbst Suppenteller und Löffel mitbringen!
13:30 Workshop: Das Monsanto-Tribunal
Bewegende, aber auch ermutigende Aussagen von Betroffenen des Modells Monsanto und Co, schaffen Fakten in der aktuellen Debatte um die Landwirtschaftspolitik und das Roundup-Verbot
Bewegende, aber auch ermutigende Aussagen von Betroffenen des Modells Monsanto und Co, schaffen Fakten in der aktuellen Debatte um die Landwirtschaftspolitik und das Roundup-Verbot
14:00- 14:30 Saatguttauschböres aufräumen, Saal für Vortrag vorbereiten.
Achtung! Die Saatguttauschbörse geht dieses Mal nur bis 14 Uhr!
14:30 - 16:00 Uhr Vortrag von Loredana Sorg (Biovision)
Traditionelles Saatgut und Biodiversität im Gemüsegarten - Projekteinblicke in Kenia und Uganda
Zugang zu robusten und diversem Saatgut ist oftmals der Schlüssel zu einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, insbesondere in kleinbäuerlichen Strukturen wie sie in ostafrikanischen Ländern vorherrschen. In Kenia und Uganda arbeiten wir mit Partnerorganisationen zusammen, um das traditionelle Wissen im ländlichen Raum aufleben zu lassen und alternative Anbaumethoden zu entwickeln, anzupassen und zu verbreiten. Dabei arbeiten wissenschaftliche Akteure eng mit der Zivilgesellschaft und den staatlichen Beratungsdiensten zusammen. Da an die lokalen Bedingungen angepasstes Saatgut und einheimisches Satgut nicht einfach zu finden sind, bauen die Bäuerinnen und Bauern eigene Saatgutbanken und Baumschulen auf.
Traditionelles Saatgut und Biodiversität im Gemüsegarten - Projekteinblicke in Kenia und Uganda
Zugang zu robusten und diversem Saatgut ist oftmals der Schlüssel zu einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, insbesondere in kleinbäuerlichen Strukturen wie sie in ostafrikanischen Ländern vorherrschen. In Kenia und Uganda arbeiten wir mit Partnerorganisationen zusammen, um das traditionelle Wissen im ländlichen Raum aufleben zu lassen und alternative Anbaumethoden zu entwickeln, anzupassen und zu verbreiten. Dabei arbeiten wissenschaftliche Akteure eng mit der Zivilgesellschaft und den staatlichen Beratungsdiensten zusammen. Da an die lokalen Bedingungen angepasstes Saatgut und einheimisches Satgut nicht einfach zu finden sind, bauen die Bäuerinnen und Bauern eigene Saatgutbanken und Baumschulen auf.
16:00 - 17:00 Vernetzungsrunde - Wir sind, wir suchen...
Die Vorstellungsrunde für Gruppen aus der Region soll Raum öffnen, um sich auszutauschen und zu vernetzen.
- Suchst du Menschen für ein Land- oder Gartenprojekt?
- Möchtest du politische Interventionen planen?
- Suchst du erfahrene Saatgutzüchter, um Wissen regelmässig auszutauschen?
Meldet euch bei uns bis Ende Januar 2018, wenn ihr euch vorstellen möchtet:
samensonntagbasel@immerda.ch.
- Suchst du Menschen für ein Land- oder Gartenprojekt?
- Möchtest du politische Interventionen planen?
- Suchst du erfahrene Saatgutzüchter, um Wissen regelmässig auszutauschen?
Meldet euch bei uns bis Ende Januar 2018, wenn ihr euch vorstellen möchtet:
samensonntagbasel@immerda.ch.
Solidarität muss praktisch werden – Samensonntag unterstützt unabhängige Saatgutproduktion in Syrien
Mit den Einnahmen durch die Küfa (Küche für alle) und Spenden möchten wir auchdieses Mal das Projekt unterstützen, welches autonome Saatgutstrukturen in Syrien aufbaut.
Hast du sonst Fragen? Möchtest du ein Saatgutnetzwerk in deiner Region aufbauen und dich darüber mit uns austauschen? Dann schreib uns: samensonntagbasel@immerda.ch.
Charta für den Tausch von Saatgut
Die Grundlage der Tauschbörse ist das Schenken und Tauschen unter GärtnerInnen.Es sollte sich um samenfeste Sorten handeln.
Die Herkunft des Saatgutes sollte bekannt sein, um zu verhindern, dass Hybridsorten und gentechnisch veränderte Pflanzen darunter sind.
Wir bevorzugen Saatgut, dass von einem Garten oder Feld stammt, das nicht mit Kunstdünger oder Pestiziden behandelt wurde.
Es wäre schön, wenn das Saatgut gereinigt und sortiert ist und mit dem Sortennamen, einer kurzen Beschreibung sowie dem Jahr und dem Ort der Ernte beschriftet ist.
Der Handel bzw. der Verkauf von Saaugut ist ausgeschlossen.
Invasive und wuchernde Arten (Schwarze Liste von infoflora) sind nicht zugelassen.